Mission   – 007 oder Tropenhelm ?

Wenn man heute das Wort Mission verwendet, denken viele entweder an einen Geheimagenten mit einem gefährlichen Auftrag, oder an einen Mann mit Tropenhelm, der irgendwo in der „Dritten Welt" Menschen mit Medikamenten versorgt, zeigt wie man den Boden nutzbringend bearbeitet, oder die Grundbegriffe der Hygiene erklärt.

„Mission in Spanien" klingt demnach als ob wir hier wären, um den Spaniern den „aufrechten Gang" beizubringen.

Dies wäre doch ein gravierend schlimmes Missverständnis, denn laut „PISA – Studie" sollten wir Deutschen den Mund bezüglich Allgemeinbildung ja wohl eher nicht zu voll nehmen.

Auch geht es uns nicht darum möglichst viele für unsere Konfession zu werben, obwohl wir sehr gerne die evangelische Kirche unterstützen, die hier eine schwache Minderheit darstellt. Noch nicht mal eine Provision steht in Aussicht wenn wir gutes Zahlenwachstum aufweisen.

Mission heißt ursprünglich „Sendung". Nach der Auferstehung hat Jesus seine Leute zu allen Völkern und Sprachen gesandt um ihnen zu sagen, dass es einen Weg gibt für alle Menschen, mit Gott in einer lebendigen Beziehung zu leben. Jeder Mensch hat Sehnsucht nach Ewigkeit, aber durch unsere eigene Schuld haben wir diese Ewigkeit verloren. Der Tod ist eine grausame Wirklichkeit geworden. Tot ist auch unsere Beziehung zu Gott. Jesus sagte, dass er von Gott gekommen sei, um uns die Wahrheit zu sagen, über unsere Situation. Als Jesus an einem Holzkreuz starb, machten sich die Leute lustig über ihn: „Anderen willst du helfen und selber kannst du dir nicht helfen." Viele dachten, dass er für seine eigene Schuld oder Dummheit dort sterben musste. Einige aber verstanden, dass dieser Tod der Preis war um den Weg zu Gott wieder frei zu machen. Jesus hat geerntet, was wir gesät haben, damit wir ernten können, was er gesät hat! In Jesus ist die Ewigkeit, das Leben, Gott selbst zu uns gekommen. Nach seiner Auferstehung entdeckten das immer mehr Menschen und begannen ihm zu vertrauen und mit ihm zu leben.

Es geht also nicht um Religion, oder um konfessionelle Streitereien, sondern um eine lebendige Beziehung zu Gott selbst. Wo immer Menschen dies entdecken und sich Jesus Christus anvertrauen, da passiert etwas Gewaltiges. Wir selbst haben das erfahren und unser ehrlicher Wunsch ist es, dass andere Menschen das auch verstehen und erleben.

In diesem Sinne sind wir gerne Missionare.

 

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